Am 11. Dezember fand in Witten die diesjährige Mobilitätskonferenz des Regionalverbandes Ruhr (RVR) statt – ein Tag, der von interessanten Diskussionen, zukunftsweisenden Impulsen und einem gemeinsamen Willen geprägt war, die Entwicklung der Mobilität im Ruhrgebiet aktiv zu gestalten. Aus dem ATMo2-Projekt nahmen Johannes Weyer, Kay Kohaupt-Cepera und Lotta Philippi (alle TU Dortmund) sowie Steffen Opolony und Fabian Langanki (beide Uni Duisburg-Essen) an der Konferenz teil und konnten zahlreiche Eindrücke sammeln, die zeigen, wie vielfältig die Herausforderungen und Lösungsansätze in Nordrhein-Westfalen sind.
Eröffnet wurde die Konferenz vom Wittener Bürgermeister Dirk Leistner, der die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit betonte. Darauf folgte ein kurzes, aber Begrüßungspanel, in dem Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Institutionen ihre gemeinsame Verantwortung für eine zukunftsfähige Mobilitätsentwicklung unterstrichen.
Ein thematischer Höhepunkt folgte unmittelbar: Oliver Krischer, NRW-Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, nahm die Teilnehmenden mit auf eine Tour d’Horizon aktueller Entwicklungen in der Landesverkehrspolitik. Diese Keynote lieferte einen eindrucksvollen Überblick über den aktuellen Stand und die Ambitionen der Landesregierung – und stellte gleichzeitig klar, dass Mobilität in NRW ein Gemeinschaftsprojekt ist, das sowohl die Schiene, den Straßenraum, den Radverkehr als auch die Binnenwasserwege umfasst.
Im Anschluss folgten zwei Panel-Blöcke mit je drei Beiträgen, in denen spannende Einblicke in verschiedene Mobilitätsthemen gegeben und diese anschließend gemeinsam diskutiert wurden – unter Anderem zu den Themen „Brüche überwinden – Metropolengerechte ÖPNV-Standards im Ruhrgebiet“, „Digitale Möglichkeiten ausschöpfen – Tools für eine zukunftsorientierte Mobilitätsplanung“ und „Räumliche Nähe schaffen – Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung im Schulterschluss“.
Zum Abschluss der Konferenz kamen Vertreterinnen und Vertreter aller Panels noch einmal zusammen, um ihre wichtigsten Erkenntnisse zu benennen. Die Vielfalt der Perspektiven – von der strategischen Landesebene bis hin zu konkreten Projekten vor Ort – spiegelte die große Bandbreite der Mobilitätsentwicklung im Ruhrgebiet wider.
Den feierlichen Schlusspunkt bildete die Verleihung des Mobilitätspreises. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Miteinander mobil – mit freien Lastenrädern, Rickschen und Rollstuhlbikes gemeinsam unterwegs“ der „Initiative für Nachhaltigkeit e.V.“. Das Projekt zeigt, wie gelebte Mobilität aussehen kann, wenn soziale Teilhabe, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Engagement zusammenkommen.
(Bildquelle: © Johannes Weyer/TU Dortmund)

