Aktuelles aus dem Projekt
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Veröffentlichung zur geräteinternen Klassifizierung von Transportmitteln
Das Ziel des ATMo2-Forschungsprojekts ist es, die Wirksamkeit kostengünstiger Anreize auf die Bereitschaft von Reisenden zu untersuchen, vom motorisierten Individualverkehr auf umweltfreundlichere Transportoptionen umzusteigen. Zu diesem Zweck entwickelt das Projekt eine mobile App, die die täglichen Fahrten ihrer Nutzer verfolgt und nachhaltige Alternativen vorschlägt. Um diese App-Funktion datenschutzfreundlich zu realisieren, muss die App sowohl das Tracking als auch die Identifizierung der Transportmodi auf dem mobilen Gerät jedes Nutzers durchführen können.
In der bevorstehenden Präsentation des Projektpartners Networked Embedded Systems (NES) beim Wissenschaftsforum Mobilität und der dazugehörigen Veröffentlichung beschreiben und bewerten wir maschinelle Lernmodelle, die für eine solche geräteinterne Klassifizierung der Transportmodi verwendet werden können. Als Grundlage für die Konstruktion und Bewertung der Modelle nutzen wir einen Datensatz, der GPS-Spuren von mehreren tausend Fahrten enthält. Die Bewertung zeigt, dass es möglich ist, einen robusten geräteinternen Klassifikator zu erstellen, der den Anforderungen von ATMo2 gerecht wird, obwohl einige Modi schwerer zu unterscheiden sind.
(Bildquelle: Classification icons created by Fajrul Fitrianto – Flaticon)
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Projekt ATMo² gestartet
Die aktuellen Nachhaltigkeitsziele, nicht nur in NRW, können nur erreicht werden, wenn auch der Verkehrssektor substanzielle Beiträge zur Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase leistet. In diesem Bereich müssen in den nächsten Jahren erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um nicht nur eine Antriebswende, sondern auch eine echte Verkehrs- bzw. Mobilitätswende zu erreichen.
Das Projekt ATMo² wird durch einen interdisziplinären Forschungsansatz dazu beitragen, Instrumente einer sanften Verhaltenssteuerung zu entwickeln, die nicht nur effektiv (im Sinne des Klimaschutzes) und ökonomisch tragfähig sind, sondern von den Betroffenen auch akzeptiert werden.
Das Projekt baut auf Erkenntnissen auf, die in den Jahren 2020 bis 2023 im Projekt InnaMoRuhr mit Fokus auf die UA Ruhr-Universitäten gewonnen wurden.
Das Forschungsgebiet Techniksoziologie der Sozialforschungsstelle (Prof. Dr. Johannes Weyer) koordiniert das Projekt. Weitere Projektbeteiligte sind:
- Prof. Dr. Petra Stein, Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie
- Prof. Dr. Frank Kleemann, Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie
- Prof. Dr. Heike Proff, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre & Internationales Automobilmanagement
- Prof. Dr. Pedro José Marrón, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl Networked Embedded Systems
Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
