Autor: Lotta Philippi

  • Artikel zum Transformationspotenzial von Verkehrsdienstleistungen und Mobilitätsverhalten im Ruhrgebiet im internationalen Magazin TRIP erschienen

    Artikel zum Transformationspotenzial von Verkehrsdienstleistungen und Mobilitätsverhalten im Ruhrgebiet im internationalen Magazin TRIP erschienen

    Der Artikel Transport services and mobility behavior in the Ruhr Region. An analysis of the potential for system transformation and behavior change from the provider’s perspective (Kay Kohaupt-Cepera) wurde kürzlich im internationalen Magazin Transportation Research Interdisciplinary Perspectives, Ausgabe 33 (2025) veröffentlicht und ist online als Open-Access-Artikel verfügbar.

    Im Gegensatz zu bisherigen Forschungsarbeiten zum Mobilitätsverhalten, die sich oft auf die Gruppe der Nutzer:innen konzentrieren und die Dynamik auf der Anbieterseite und die Governance-Ebenen dabei vernachlässigen, wird hier ein Fokus auf die Umgestaltung des Verkehrssystems der Ruhrregion aus der Perspektive der Mobilitätsanbieter:innen und Behörden gesetzt. Anhand von Experteninterviews mit Vertreter:innen dieser Institutionen untersucht die Studie potenzielle Veränderungen und Transformationswege und verbindet dabei anbieterseitige Faktoren mit etablierten Verhaltenstheorien. Die Analyse unterscheidet zwischen verschiedenen Governance-Ebenen, um Stakeholder:innen umsetzbare Empfehlungen zu geben.

    Aus Sicht der Anbieter:innen erfordert der öffentliche Verkehr mehr Flexibilität, eine verbesserte Akzeptanz und eine Überarbeitung der Finanzierungs- und Koordinierungsstrukturen, weg von einer reinen Gewinnorientierung. Die Erfassung und Einbeziehung der individuellen Bedürfnisse und Kontexte der Reisenden in die Gestaltung der Dienstleistungen könnte die Akzeptanz bei den Nutzern fördern. Darüber hinaus könnte die Integration von Sharing- und On-Demand-Lösungen in einen synchronisierten öffentlichen Nahverkehr die Flexibilität verbessern. Diese Dienste sollten dabei nicht als isolierte Komponenten betrachtet werden, sondern als integrale Elemente einer ganzheitlichen Transformation, die sich auf die Weiterentwicklung der Nutzungspraktiken innerhalb des Mobilitätssystems konzentriert.

    (Bildquelle: © Elsevier (2025): Transport services and mobility behavior in the Ruhr Region. An analysis of the potential for system transformation and behavior change from the provider’s perspective. Erschienen in: Transportation Research Interdisciplinary Perspectives, Ausgabe 33 (2025))


  • Ihre Meinung zählt: Gemeinsam die Mobilität in NRW verbessern!

    Ihre Meinung zählt: Gemeinsam die Mobilität in NRW verbessern!

    Wir möchten Sie herzlich einladen, uns dabei zu helfen, die Mobilität in Nordrhein-Westfalen noch besser zu gestalten. Im Rahmen des Forschungsprojekts ATMo² der TU Dortmund und der Universität Duisburg-Essen interessieren wir uns für Ihre Erfahrungen und Einschätzungen rund um das Thema Mobilität. Die Teilnahme dauert etwa 20-30 Minuten und erfolgt selbstverständlich anonym und vertraulich. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung – machen Sie mit!

    Hinweis:

    Der Fragebogen kann auf Deutsch, englisch oder türkisch ausgefüllt werden. Unter allen Teilnehmenden werden spannende Sachpreise verlost!

  • ATMo² beim Tag der offenen Tür von MOBIDROM in NRW

    ATMo² beim Tag der offenen Tür von MOBIDROM in NRW

    von links nach rechts und oben nach unten: Margot Dittmann, Lajos Kühn, Steffen Opolony, Kay Kohaupt, Fabian Langanki, Pascal Helfer, Shokoufeh Valadi

    Am 10. Juli 2025 waren Kay Kohaupt, Fabian Langanki und Steffen Opolony aus dem Projekt ATMo² beim Tag der offenen Tür von MOBIDROM, der Landesagentur für Mobilitätsdaten in Nordrhein-Westfalen.

    Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch über innovative Ansätze im Bereich Mobilität und Mobilitätsdatenmanagement. Dabei wurden die verschiedenen Angebote von MOBIDROM präsentiert. Kern des Ganzen ist die neue Mobilitätsdatenplattform, welche erst kürzlich in Betrieb gegangen ist.

    Das Team von ATMo² nutzte die Gelegenheit, um seine Einblicke in die Arbeit von MOIDROM zu vertiefen und sich mit anderen Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu vernetzen.

    Mehr Informationen hierzu gibt es unter: https://www.mobidrom.nrw/

    (Bildquelle: © Die Profifotografen)

  • Johannes Weyer diskutiert im Podcast „Systemfehler“ die Verkehrswende in Deutschland

    Johannes Weyer diskutiert im Podcast „Systemfehler“ die Verkehrswende in Deutschland

    Wie steht es um die Verkehrswende in Deutschland und im Ruhrgebiet, was trägt die Soziologie dazu bei und wie sind die Aussichten? Diese und andere Fragen wurden im „Systemfehler“-Podcast der Dortmunder Nordstadtblogger mit Johannes Weyer besprochen.

    Das Podcast-Gespräch zwischen Johannes Weyer und dem Nordstadtblogger Lukas Pazzini ist nun seit dem 17.05.2025 auf der Seite der Nordstadtblogger sowie deren Youtube-Channel verfügbar. Reinhören lohnt sich!

    (Bildquelle: Alex Völkel für nordstadtblogger.de)

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