Autor: Paula Kamrad

  • Wie wir Entscheidungen im Verkehr treffen: Erster Report zur Ausgangsbefragung erschienen

    Wie wir Entscheidungen im Verkehr treffen: Erster Report zur Ausgangsbefragung erschienen

    Mobilität in urbanen Räumen und insbesondere in der dicht besiedelten Rhein-Ruhr-Region steht heute mehr denn je im Spannungsfeld zwischen ökologischer Transformation, begrenzten Kapazitäten und verankerten Gewohnheiten. Das Projekt ATMo² hat es sich zur Aufgabe gemacht, hier neue Wege aufzuzeigen. Mit der Veröffentlichung des ersten Projektberichts liegen nun fundierte Einblicke in das Design und die ersten Ergebnisse unserer großen Ausgangsbefragung vor.

    Obwohl ein breites Angebot an Alternativen zum privaten Pkw existiert, bleibt das Auto für viele Menschen das dominierende Verkehrsmittel. Das Projekt ATMo² setzt genau hier an: Unser Ziel ist es, Reisende durch evidenzbasierte und individuelle Anreize zu unterstützen, vorhandene Alternativen bewusster wahrzunehmen und informiertere Entscheidungen bei der Verkehrsmittelwahl zu treffen.  

    Der nun veröffentlichte Report beschreibt die detaillierte Gestaltung unserer Ausgangsbefragung. Ein mehrsprachiger Fragebogen, der über verschiedene Online- und Offline-Kanäle gestreut wurde, erzielte großen Erfolg: Insgesamt konnten 1.174 vollständige Antworten generiert werden. Die ersten deskriptiven Auswertungen der Daten spiegeln die Realität auf unseren Straßen wider: Den Befragten stehen zwar häufig theoretisch verschiedene Verkehrsmittel zur Verfügung, der Pkw bleibt jedoch über fast alle untersuchten Wegezwecke hinweg das meistgenutzte Hauptverkehrsmittel.

    Die Ergebnisse bestätigen nachdrücklich den Ansatz von ATMo²: Es reicht nicht aus, nur die objektive Verfügbarkeit von Bus, Bahn oder Rad zu betonen. Um eine echte Mobilitätswende einzuleiten, müssen Routinen, individuelle Wahrnehmungen und soziale Kontextfaktoren gezielt angesprochen und durchbrochen werden.

    Möchten Sie mehr über das Studiendesign und die detaillierten Ergebnisse erfahren? Der vollständige Bericht steht ab sofort auf unserer Projektseite als Download zur Verfügung.

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